Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des Lebens. Friedrich Wilhelm Nietzsche

Der Verein

Der Hospiz-Verein  Region  Holzminden  e.V.  wurde am 2. September 1999 als gemeinnütziger  Verein  mit  39  Mitgliedern  gegründet.  Zwei  Jahre  später  hatte sich  die  Mitgliederzahl  bereits  verdoppelt und  Ende 2016 zählte  der Verein  125 Mitglieder,  davon  sind  z.  Zt.  18  aktive MitarbeiterInnen. 

Dem  Weg in  die  Vereinsgründung  gingen  drei  Jahre  nachhaltiger  Entwicklung  der Hospizinitiative  in  der  Region  Holzminden/Stadtoldendorf  voraus,  maßgeblich angeregt  durch  den  damaligen   Krankenhausseelsorger Heinrich-A. Höfer. Bereits  vor Vereinsgründung  erfolgten  erste  Schulungen  zur  Hospiz-Mitarbeiterin/zum Hospizmitarbeiter,  wobei  bis  heute  der  weibliche  Anteil  der  Mitarbeiterinnen deutlich überwiegt.

Da  der Hospiz-Verein  Region  Holzminden  e.V. über  keine  eigenen Einrichtungen  und  Gebäude  verfügt,  nutzt  er  für  seine  Versammlungen  und Zusammenkünfte  zur Zeit noch Räumlichkeiten  von seinen  interdisziplinären  Kooperationspartnern,  wie z.B. von dem Evangelisches Krankenhaus  Holzminden  („Grüner  Saal“), Gesundheitszentrum  in  der  Nordstraße,  der Johanniter Unfallhilfe,  dem  Gemeindehaus  der  Luthergemeinde  Holzminden. Im Laufe des Jahres 2018 plant der Verein die Einrichtung eines Hospiz-Zentrums, in dem die obigen Aktivitäten, eine kleine Geschäftsstelle und ein kleiner Hospiz-Laden untergebracht werden sollen.


Die  Ziele  des  Hospiz-Vereins  Region Holzminden  e. V. sind  klar  und  deutlich strukturiert in den Initiates file downloadVereinsstatuten festgelegt. Sie  werden authentisch  nach  außen  getragen  und von  den  Vereinsmitgliedern,  vor  allem  den  aktiven MitarbeiterInnen,  auch  „gelebt“.  
 
Ganz  im  Sinne  der  Hospizbewegung  ist  es  den  ehrenamtlich  Aktiven  ein besonderes  Anliegen,  Sterbenden  und  Schwerstkranken  ein menschenwürdiges  Leben  bis  zum  Tod  zu  ermöglichen, Angehörige  zu unterstützen  und  Trauernde  seelisch  zu  begleiten.  Aktive  Sterbehilfe  wird ausdrücklich abgelehnt. 
 
Ein weiteres  Ziel  ist  die  Qualitätssicherung  durch  ständige  Fortbildung, Schulung  ehrenamtlich  tätiger  MitarbeiterInnen  und zugleich  Gewinnung neuer  MitarbeiterInnen,  um  die  gesetzten  Ziele  auch  nachhaltig  festigen  zu können. 
 
Und  das dritte  Ziel  umreißt  die  Förderung  und  Kräftigung  der  fächerübergreifenden  Zusammenarbeit  aller  beteiligter  Institutionen, Abteilungen,  Pflegenden  und  die  Unterstützung  des Palliativnetzes Region Holzminden mit Sitz in Stadtoldendorf. 

Quelle: Heike Beckmann, Holzminden 2009, Positionierung des Hospiz-Vereins Region Holzminden e. V., Hausarbeit im Rahmen der Fundraising-Ausbildung an der FR-Akademie Frankfurt/Main

Seitenanfang